Schlafende Katze
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Schlafstörungen

Etwa 20% der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern leiden an Schlafstörungen, wie Ein- oder Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität oder frühmorgendlichem Erwachen. Die Betroffenen erleben die Schlafstörung bzw. die damit häufig einhergehende Tagesmüdigkeit als belastend, zuweilen resultieren hieraus auch Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

Schlafstörungen können im Rahmen körperlicher Erkrankungen, als Begleitsymptom bei psychischen Störungen (wie z.B. bei der Depression) sowie als einzelnes Problem auftreten.

Bei der Behandlung von Schlafstörungen werden häufig zunächst Medikamente verschrieben, die dem Betroffenen helfen sollen, die Schlafqualität bzw. -quantität zu verbessern. Medikamente können kurzfristig unterstützend wirksam sein, eine langfristige Einnahme bestimmter Präparate ist jedoch in den meisten Fällen nicht ratsam. Die verhaltenstherapeutische Psychotherapie hat sich hingegen bei der Behandlung von Schlafstörungen als äußerst wirksam erwiesen.

Psychotherapeutische Behandlungsansätze umfassen Informationsvermittlung zum Thema Schlaf, die Erarbeitung sog. Schlafhygieneregeln (Regeln für einen gesunden Schlaf), den Einsatz von Entspannungstechniken, die Erarbeitung von Regeln zur verbesserten Strukturierung des Schlaf-Wach-Rhythmus sowie die Bearbeitung negativer schlafbezogener Gedanken und Erwartungen.