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Auslöser von Essanfällen

Theoretischer Hintergrund

Essanfälle sind das Hauptmerkmal der Bulimia nervosa als auch der Binge Eating Disorder. Sie gehen bei Bulimia nervosa mit kompensatorischen Maßnahmen einher. Essanfälle sind gekennzeichnet als übermäßige Nahrungsaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, wobei die Menge diejenige überschreiten sollte, die andere Menschen in dem selben Zeitraum und den selben Umständen zu sich nehmen würden.

Es gibt bislang nur wenige Studien, die auslösende Faktoren von Essanfällen untersucht haben. Die Untersuchung der Beziehung zwischen Essanfall und den auslösenden Ereignissen konzentrierte sich bislang auf drei Bereiche: dysfunktionale Affektregulation, klassisch oder operant konditioniertes Verhalten und chronisches Diätverhalten. Bislang fand keine Zusammenführung dieser drei Bereiche statt, ebenso wurde die Rolle kognitiver Prozesse vernachlässigt, die Studien zufolge eine mögliche Handlungsrelevanz bei der Auslösung von Essanfällen besitzen.

Das Projekt soll daher in verschiedenen Teilstudien kognitive Moderatoren bei der Auslösung von Essanfällen untersuchen und mögliche Handlungsrelevanz aufdecken. Die Ergebnisse dieser Studien ermöglichen die Verbesserung bestehender Therapieverfahren.

Studien und Ergebnisse zu diesem Thema